Überblick

Nachhaltigkeit an der H-BRS

Themenbild Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit ist für die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg nicht nur ein Wort. Das Präsidium beschloss im Juni 2022 eine Nachhaltigkeitsstrategie, die konkrete Maßnahmen nennt. Ob CO2-freier Campus, verschiedene Nachhaltigkeitsstudiengänge oder Forschung für den Ausbau erneuerbarer Energien: Die bis 2025 gesteckten Ziele sind vielfältig und ambitioniert.

„Wir sehen uns als Hochschule in einer Vorreiterfunktion und wollen Nachhaltigkeit ganzheitlich umsetzen und auch vorleben. Es gilt daher, in der Nachhaltigkeitsstrategie neben den gesetzlichen Aufgaben einer HAW in Lehre, Forschung und Transfer auch die Verwaltung und den Campus selbst mit seiner Infrastruktur und dem Campusleben in den Fokus zu nehmen.”

Aus der Nachhaltigkeitsstrategie

Der Film "Nachhaltigkeit - Nicht nur ein Wort"

Nachhaltigkeit nicht nur ein Wort Video Posterbild
H-BRS
H-BRS
Studiengang Nachhaltige Ingenieurwissenschaften Master (DE)
Student der Nachhaltigen Ingenieurwissenschaft, Foto: H-BRS

Nachhaltigkeit in der Lehre

In der Lehre ist das Thema bereits präsent. So befassen sich Studierende in den Bachelor- und Masterstudiengängen Nachhaltige Ingenieurwissenschaft mit erneuerbaren Energien, Energieeffizienz und Umwelttechnik. Im Studium Nachhaltige Chemie und Materialien steht die Erforschung von ressourcenschonenden Materialien im Fokus. Im Masterstudiengang Materials Science and Sustainability Methods werden Methodenkompetenzen für die Materialentwicklung, -verarbeitung und -analytik ebenso vermittelt, wie Nachhaltigkeitsaspekte in Bezug auf effizientere Werkstoffe, Ressourcenschonung und nachwachsende Rohstoffe.

Studierende aus dem Bachelorstudiengang Nachhaltige Sozialpolitik lernen, wie sie auf Basis einer wissenschaftlichen Analyse Lösungsvorschläge für die Herausforderungen an Gesellschaft und Demokratie international und in Deutschland erarbeiten können – ob es nun um Armut, Bildungschancen oder Krankenversicherung geht.

Im fachübergreifenden Begleitstudium „Studium Verantwortung“ können sich die Studierenden vertieft mit Aspekten der Ethik, der Verantwortung und der Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Federführend ist dabei das Zentrum für Ethik und Verantwortung (ZEV) der Hochschule.

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Forschende vor einem Computer, Foto: H-BRS

Nachhaltigkeit in Forschung und Transfer

Nachhaltigkeitsorientierte Forschung und nachhaltigkeitsorientierter Transfer sind  insbesondere im Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) und im Institut für Technik, Ressourcenschonung und Energieeffizienz (TREE) strukturell verankert. Die Forschungsprojekte befassen sich beispielsweise mit Transportsystemen für grünen Wasserstoff, mit nachhaltiger Mobilität oder mit der Wiederaufforstung von zerstörten Waldgebieten mit Hilfe von Drohnen. Dabei geht es nicht nur um den praktischen Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch um die Akzeptanz von Nachhaltigkeitsthemen.

Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) in Mainz erforscht die Hochschule im Projekt „Kluger Transfer am Beispiel globaler Klima- und Umweltveränderungen, wie der Wissenstransfer von der Forschung in die Gesellschaft verbessert werden kann.

Mit dem „Forum Verantwortung“ , das vom ZEV betrieben wird, bietet die Hochschule verschiedene öffentliche Formate und interdisziplinäre Projekte an. In regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen können Bürgerinnen und Bürger über ethische Fragestellungen mit renommierten Expertinnen und Experten der jeweiligen Fachgebiete ins Gespräch kommen.

Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Digitalisierung ermöglicht die Entwicklung neuer Fragestellungen und Technologien. Sie sorgt dafür, dass Digitalisierung selbst nachhaltiger wird. Unter dem Stichwort „Green IT“ geht es um ressourcenschonendes Management, beispielsweise bei der Software-Entwicklung, bei der Hardware-Beschaffung oder im Hinblick auf den Energieverbrauch.

„Wir streben an, dass unsere Hochschule noch stärker als relevante Akteurin im Bereich nachhaltigkeitsorientierter Forschung wahrgenommen wird und ihre nationale und internationale Reputation in diesem Themenfeld weiter ausbaut.”

Aus der Nachhaltigkeitsstrategie

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Studierende bauen ein Hochbeet für den Campusgarten, Foto: H-BRS

Grüner Campus

Der Campus, die Gebäude und die Verwaltung sollen klimaneutral, resilient und nachhaltig gestaltet werden. Das Ziel der H-BRS ist es, den Energieverbrauch in Richtung CO2-freier Campus zu reduzieren und die Außenanlagen klima- und biodiversitätsfreundlich umzugestalten. Ein Beispiel dafür ist der Campusgarten. Initiiert wurde dieses Projekt durch Studierende des „Green Office“.

Kooperationen

Der Erhalt unseres Klimas und der Biodiversität ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Entsprechend arbeitet die H-BRS mit weiteren Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Nachhaltigkeitsallianz für angewandte Wissenschaften (NAWNRW)  zusammen.

Zudem unterstützt die Hochschule als eine von sechs Bonner Institutionen der Bonn Alliance for Sustainability Research die Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen auf wissenschaftlicher Ebene.

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H-BRS

Gemeinsam mit dem Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB), Museum Koenig Bonn entstand die Online-Ausstellung „Future Food Insekten – Nachhaltigkeit schmeckt“. Neben Informationen zur Ernährung durch Insekten bietet die interaktive Ausstellung die Möglichkeit, sich der Thematik aus verschiedenen Perspektiven zu nähern.

Rund ums Thema Nachhaltigkeit

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Der Campusgarten - und welche Idee dahintersteckt

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Wasserstoff-Forschung: Das Projekt MechaMod

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Interview: Professorin Wiltrud Terlau über klimaresiliente Städte

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Masterstudiengang Materials Science and Sustainability Methods im Porträt

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Studiengang Nachhaltige Chemie und Materialien

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Präsident Ihne und Präses Latzel pflanzen Baum im Campusgarten

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Studium Verantwortung

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H-BRS ermittelt ihr CO2-Einsparpotenzial

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H-BRS entwickelt Stromrichter für Photovoltaikanlagen

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Studiengang Nachhaltige Sozialpolitik

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Future Food Insekten: Gemeinsame Ausstellung mit dem Museum Koenig Bonn

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TREE-Projekt Garrulus: Zerstörte Waldgebiete mit Drohnen aufforsten

Kontakt

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Michaela Wirtz

Vizepräsidentin Transfer, Innovation und Nachhaltigkeit, Professorin im Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften: Chemie , insbesondere Instrumentelle Analytik und Physikalische Chemie

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Angelika Fiedler

Projektleiterin Marketing/Öffentlichkeitsarbeit "Nachhaltigkeitskommunikation"

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