Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Nachwuchs für die Spielebranche: Neu konzipierter englischsprachiger Masterstudiengang Game Technologies

Interaktiv, innovativ und praxisnah: Im neu konzipierten Masterstudiengang Game Technologies an der H-BRS erhalten die Studierenden eine umfassende und vertiefte Ausbildung in den theoretischen Grundlagen und praktischen Fertigkeiten, die für die Entwicklung moderner Computerspiele und interaktiver Anwendungen erforderlich sind. Der Fokus liegt hierbei auf den wissenschaftlichen und technischen Aspekten der Spieleentwicklung und nicht primär auf dem künstlerisch-gestalterischen Bereich. Wer sich für Themen wie Extended Reality (Virtual und Augmented Reality), Deep Learning und künstliche Intelligenz in Visual Computing, Rendering und Interaktion in Interaktiven Umgebungen, Serious Games sowie Motion Capturing interessiert, ist hier richtig.
Hoher Praxisanteil
Viel Wert wird in dem Studiengang auf die Praxis gelegt. So ist eine Projektarbeit über drei Semester hinweg Teil des Curriculums an der Hochschule. „Es ist ein Alleinstellungsmerkmal, dass unsere Studierenden die Gelegenheit erhalten, so lange an einem Projekt zu arbeiten“, sagt Studiengangsleiter Professor Ernst Kruijff. Diese Zeit können die Studierenden zum Beispiel nutzen, um ein eigenes Computerspiel zu entwickeln. Zudem gibt es im dritten Semester ein Mobilitätsfenster, um Auslandserfahrungen zu sammeln oder sich auf individuelle Schwerpunkte zu konzentrieren. Austauschprogramme bestehen zum Beispiel mit Hochschulen in Japan und Kanada. Zahlreiche Wahlpflichtfächer, Workshops und Vorträge ergänzen das Lehrangebot.
Gute Berufsaussichten
„Die Berufsaussichten sind hervorragend“, sagt Ko-Studiengangsleiter Professor André Hinkenjann. Der Gamesbereich professionalisiere sich zunehmend und sei auf der Suche nach Fachkräften. Andererseits gebe es auch in anderen Branchen und Forschungseinrichtungen, die mit aktuellen Visualisierungstechniken arbeiteten, großen Bedarf an Spezialistinnen und Spezialisten.
Bewerbung mit einem Motivationsschreiben
Wer sich für den Studiengang Game Technologies interessiert, muss einen Englisch-Nachweis für das Sprachniveau B2, gute Informatikkenntnisse und Spaß am Spiel mitbringen und sich zudem mit einem Motivationsschreiben bewerben. „Vor allem müssen die Studierenden mit dem Herzen dabei sein und Interesse an den Techniken der Spiele mitbringen“, sagt Professor André Hinkenjann.
An der H-BRS erwarten die Studierenden modern ausgestattete Labore und eine sehr gute Betreuungsrelation zu den Dozierenden. Viele Lehrkräfte kommen aus der Praxis. Expertise in der Spieleentwicklung hat die H-BRS seit 2006 – seitdem wurden in Bachelor- und Masterveranstaltungen mehr als 100 Spiele entwickelt. Es gibt regelmäßige Game Events wie den Zock’n Friday im hochschuleigenen Game Studio, Game Jams, E-Sport-Events und ein eigenes studentisches Game-Development-Team.
Viersemestriger Studiengang am Campus Sankt Augustin
Der neu konzipierte englischsprachige Master Game Technologies ersetzt ab dem Wintersemester 2025/26 den deutschsprachigen Master Visual Computing & Games Technology. Er dauert vier Semester und wird am Campus Sankt Augustin angeboten.
Weitere Informationen gibt es auf der Website der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg:
Game Technologies (M.Sc.) | Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS)
Kontakt

André Hinkenjann
Gründungsdirektor des Instituts für Visual Computing , Forschungsprofessur für Computergrafik und Interaktive Systeme
Forschungsfelder
Standort
Sankt Augustin
Raum
C 167
Adresse
Grantham-Allee 20
53757, Sankt Augustin
Telefon
+49 2241 865 229
Ernst Kruijff
Professor für Human Computer Interaction, Co-Direktor des Instituts für Visual Computing (IVC)
Standort
Sankt Augustin
Raum
C 273
Adresse
Grantham-Allee 20
53757, Sankt Augustin
Telefon
+49 2241 865 9616
Daniela Greulich
Stellvertretende Leitung der Stabsstelle, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
Standort
Sankt Augustin
Raum
E 237
Adresse
Grantham-Allee 20
53757, Sankt Augustin
Telefon
+49 2241 865 641Links
Weiterführende Links