Stabsstelle Kommunikation und Marketing
H-BRS-Studentin Martha Rebekka Peters erhält Förderpreis Informationskompetenz

„Die Masterarbeit von Martha Rebekka Peters untersucht die zentrale Herausforderung, manipulierte Videos, Bilder und Inhalte zu erkennen. Sie greift damit ein gesellschaftlich relevantes Thema in einer Zeit auf, in der Desinformation, KI-Bilder, Deepfakes und manipulierte Inhalte zunehmend die öffentliche Meinungsbildung beeinflussen“, heißt es in dem Statement der Jury. Durch eine hervorragend fundierte theoretische Analyse und praxisnahe Experteninterviews zeige die Arbeit sowohl die technischen Möglichkeiten als auch die Grenzen der Manipulationserkennung auf. „Ihre Forschung liefert dabei wertvolle Lösungsansätze für die Praxis und gibt wichtige Impulse für Journalismus und Gesellschaft, um Desinformation gezielt entgegenzuwirken und das Vertrauen in Medieninhalte zu stärken", würdigt die Jury die Arbeit der Preisträgerin.
Beste Abschlussarbeit zum Thema "Desinformation"
Desinformationen sind falsche oder irreführende Informationen, die absichtlich verbreitet werden, um Personen oder Institutionen zu schaden. Mit der Weiterentwicklung der technologischen Möglichkeiten steigt auch die Herausforderung, Manipulationen als solche zu erkennen. Um dieser gefährlichen Entwicklung entgegenzuwirken und die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Desinformation zu erhöhen, haben die H-BRS und die Stiftung Informationskompetenz im vergangenen Jahr den „Förderpreis Informationskompetenz“ ins Leben gerufen. Er richtet sich an alle Studierenden der H-BRS und würdigt einmal jährlich die beste Abschlussarbeit zum Thema „Desinformation“.

Professorin Köhler: Lösungsansätze für faktenbasierte öffentliche Debatte
„Mit dem Förderpreis Informationskompetenz zeichnen wir herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus, die einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung und Bekämpfung gezielt verbreiteter Falschinformationen leisten“, sagt Tanja Köhler, Professorin für digitalen Journalismus an der H-BRS. „In Zeiten zunehmender Desinformation ist es essenziell, Forschung sichtbar zu machen, die Lösungsansätze für eine faktenbasierte öffentliche Debatte aufzeigt und zur Stärkung von Medienkompetenz beiträgt." Professorin Tanja Köhler hat den Preis gemeinsam mit Dr. Susannah Cremer-Bermbach und Till Bermbach von der Stiftung Informationskompetenz initiiert. Das Stifterpaar betont die gesellschaftliche Relevanz des Preises: „Wenn wir weiterhin in einer demokratischen Gesellschaft leben wollen, müssen wir alle entschieden gegen Desinformation vorgehen. Deshalb möchten wir junge Menschen fördern, die auch wissenschaftlich zur Eindämmung der damit verbundenen Probleme und Gefahren im Medienbereich beitragen wollen.”
Der Preis wird in diesem Jahr erstmalig vergeben. „Die Jury war beeindruckt von der hohen Qualität, Vielfalt und thematischen Relevanz der eingereichten Arbeiten, die nicht nur durch ihre wissenschaftliche Fundierung, sondern auch durch ihre praxisnahen Lösungsansätze im Umgang mit Desinformation überzeugten“, betonte das Gremium nach seiner Auswahlsitzung.
Die Jury
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Kontakt

Tanja Köhler
Professorin für Digitalen Journalismus und audiovisuelle Medien, Co-Direktorin Institut für Medienentwicklung und -analyse (IMEA), Leiterin des Masterstudiengangs Digitale Kommunikation und Medieninnovation
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Daniela Greulich
Stellvertretende Leitung der Stabsstelle, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecherin
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