Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften
Tag der seltenen Erkrankungen – Rare Disease Day

In der Europäischen Union gilt eine Krankheit als selten, wenn weniger als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind. Trotz der Seltenheit einzelner Erkrankungen ist die Gesamtzahl der Betroffenen aufgrund der Vielzahl an seltenen Erkrankungen hoch, viele davon genetisch bedingt oder mitbedingt. Allein in Deutschland geht man von mehreren Millionen Menschen mit seltenen Erkrankungen aus.
Seltene Erkrankungen sind auch ein Schwerpunkt von Forschung an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS). In verschiedenen Forschungsgruppen des Fachbereichs Angewandte Naturwissenschaften und des Instituts für funktionale Gen-Analytik (IFGA) wird unter anderem zu zellulären Transportstörungen, seltenen entzündlichen Erkrankungen sowie zu seltenen Formen von Blutkrebs und angeborenen Stoffwechselstörungen geforscht. Die H-BRS ist zudem Mitglied des Europäischen Registers und Netzwerks für Stoffwechselkrankheiten vom Intoxikationstyp (E-IMD). Die Arbeiten zu seltenen Krankheiten tragen maßgeblich zur biomedizinischen Forschung an der H-BRS bei – einem Bereich, der in den letzten Jahren stark gewachsen ist.
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Kontakt

Jörn Oliver Sass
Professor für Bioanalytik und Biochemie, Forschungsgruppe Angeborene Stoffwechselstörungen (FG Sass)
Standort
Rheinbach
Raum
I 218; Labor F 012
Adresse
von-Liebig-Str. 20
53359 Rheinbach
Telefon
+49 2241 865 9668